Claudia Eret: Auffälliges Tierverhalten ist eine Botschaft, keine Bosheit
Die Futterflüsterin zeigt in einem neuen Fachbeitrag, warum Beobachtung vor Bewertung kommt

Herten, 7. Oktober 2026. Autorin und Tierernährungsberaterin Claudia Eret veröffentlicht auf ihrer Buchwebsite einen neuen Fachbeitrag über das Verhalten von Hunden und Katzen. Darin erklärt sie, warum vermeintlicher Trotz oder Ungehorsam häufig auf Angst, Überforderung, Schmerzen oder erlernte Abläufe zurückgeht. Ihr Ansatz soll Tierhalter dazu anregen, genauer hinzusehen, bevor sie ein Tier als schwierig bewerten.
Verhalten erfüllt aus Sicht des Tieres eine Funktion
Ein Hund springt Menschen an, eine Katze miaut vor einer geschlossenen Tür, ein Tierschutztier verteidigt sein Futter. Solches Verhalten entsteht nach Eretes Erfahrung nicht im luftleeren Raum. Es kann Aufmerksamkeit bringen, Sicherheit schaffen, Abstand vergrößern oder den Zugang zu einer Ressource ermöglichen. Wer den Zusammenhang beobachtet, kann gezielter reagieren und vermeidet, dem Tier menschliche Absichten zu unterstellen.
„Tiere wollen uns nicht ärgern. Ihr Verhalten erfüllt aus ihrer Sicht eine Funktion. Wenn wir verstehen, was ein Hund oder eine Katze mit einem Verhalten erreicht oder vermeidet, finden wir eher eine Lösung, die zum Tier und zum gemeinsamen Alltag passt“, sagt Claudia Eret, Autorin und zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere.
Joy und die Tische: Geduld statt Machtkampf
Im Beitrag erzählt Eret von ihrer Hündin Joy, die Tische als Aussichtspunkte nutzte. Statt das neu eingezogene Tier laut zu korrigieren, stellte sie vorübergehend Stühle auf die Tischflächen. So verhinderte sie den Erfolg des Verhaltens und gab Joy Zeit, die Regeln ihres neuen Zuhauses kennenzulernen. Die Alltagsszene steht beispielhaft für Eretes Haltung: Eine veränderte Umgebung kann wirksamer sein als ein Konflikt, besonders wenn Vertrauen erst wachsen muss.
Verstehen bedeutet nicht, alles zu erlauben
Eret grenzt Verständnis klar von Nachgiebigkeit ab. Tierhalter dürfen und sollen Regeln setzen. Entscheidend ist, dass die Reaktion zum möglichen Grund des Verhaltens passt. Angst braucht Sicherheit, Langeweile passende Beschäftigung und eine plötzliche Verhaltensänderung gegebenenfalls eine tierärztliche Abklärung. Diese Perspektive prägt auch Eretes Buch Von Herz, Pfote und Mut, in dem sie von Tierschutztieren, Vertrauen, Verlust und Neuanfängen erzählt.
Über Claudia Eret
Claudia Eret ist Autorin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Aromatherapeutin für Tiere. Als „die Futterflüsterin“ begleitet sie seit rund 20 Jahren Hunde, Katzen und ihre Menschen. In ihrem Buch Von Herz, Pfote und Mut erzählt sie wahre Geschichten über Tiere, Verantwortung, Abschied und die Kraft des Neuanfangs.
Bezugsquellen
Der vollständige Fachbeitrag ist kostenfrei unter Verhalten von Hund und Katze verstehen verfügbar.
Das Buch Von Herz, Pfote und Mut ist als Softcover über Amazon, als Hardcover über epubli und als E-Book erhältlich. ISBN: 978-3-98631-153-7. Weitere Informationen: liebe-mut-und-haustiere.de
Pressekontakt
Claudia Eret · Tel. 02366 9348333 · info@futterfluesterin.de · futterfluesterin.de